Pflege & Wäsche

Pflege & Wäsche

Wie wasche und pflege ich einen Bademantel richtig?

Waschsalon

Pflegetipps für lange Freude an Frottiertextilien

 

 

Vor dem ersten Gebrauch unbedingt waschen

Flusen und überschüssige Farbe waschen sich dabei aus, das Material wird belastbarer, weil das Garn quillt und die Schlinge so fester gehalten wird. Bitte beachten - unser Frottiergewebe wird nach dem ersten Waschen grds. noch etwas weicher, voluminöser und griffiger. Evtl. feine "Spuren" im Stoff sind produktionsbedingt durch die Aufwicklung - das ist kein Materialfehler oder Reklamationsgrund sondern verschwindet nach der ersten Wäsche.

 

 

Flecken

Unsere Erfahrung - auch bei feinen Geweben ist in vielen Fällen die gute alte Kernseife, wie es sie günstig in Drogeriemärkten gibt, der beste Fleckenlöser und umweltfreundlich dazu. Einfach direkt vor der Wäsche mit einem feuchten Schwamm Kernseife aufnehmen und den Fleck vorsichtig in eine Richtung behandeln.

  

Waschen

Die Pflegekennzeichnung des Herstellers beachten. Ähnliche Farben zusammen waschen, das verhindert ein Verfärben heller Textilien. Frottierteile nie einzeln in der Maschine waschen/trocknen. Dadurch entsteht starke Reibung an der Wasch-/Trocknertrommel, was zu erhöhtem Abrieb führt und Pilling enorm fördert.

 

Weichspüler

Wenn`s sein muss, aber nur sehr wenig am besten weglassen, er ist nicht nötig. Problem - macht zwar weich aber legt sich um die Fasern und vermindert die Saugfähigkeit von Gewebe.

  

Waschprogramm

Die Waschmaschine möglichst komplett beladen und Wassersparprogramme vermeiden.

Moderne Waschmaschinen haben eine Mengenautomatik. Ist die Maschine teilbeladen, wird weniger Wasser verwendet, gleichzeitig scheuert das Gewebe mehr an der Trommel, was zu mehr Faserabrieb als üblich führt. Durch das wenige Wasser wird der Abrieb nicht ausgespült, sondern setzt sich als eine Art "Faserbrei" auf die Schlingen und bildet dort unschöne Knötchen (Pillingeffekt), die sich nicht mehr entfernen lassen. Bei der Füllmenge der Waschmaschine deshalb immer die Herstellerangaben des Geräts beachten. Je hochwertiger das Frottier oder je höher der Flor ist, desto stärker können Flusen bei der ersten Wäsche entstehen. Deshalb die Maschine immer ausreichend beladen.

  

Gezogener Faden

Kein Problem- einfach abschneiden aber in keinem Fall herausziehen, sonst entstehen unschöne Fadenkanäle. Das Gewebe wird dadurch nicht beeinflusst, ein weiteres Herausziehen aber verhindert. Frottier besteht aus Schlingen, die in das Gewebe eingelegt sind. Während der gesamten Nutzung können Ziehfäden entstehen. Das ist kein Qualitätsmangel, sondern völlig normal.

  

Nach dem Schleudern

Das Wäschestück bei Bedarf am Saum oder den Nähten leicht glattziehen oder ggf. mit Dampf kurz glattbügeln.

  

Trocknen

Bei Frottier ist das immer ein zweischneidiges Schwert. Lässt man es an der Luft trocknen, wird es hart und kompakt. Ein Trockner stellt das Schlingengewebe auf und macht das Frottier wieder flauschig weich, belastet aber das Gewebe. Werden Frottierteile einzeln getrocknet entsteht starke Reibung an der Trocknertrommel was zu erheblichem Faserabrieb und Pilling führen kann. Gewebe ist im Nasszustand immer empfindlicher als trocken. Das vollständige Maschinentrocknen bei hoher Temperatur ist allerdings für keine Art von Gewebe wirklich gut. Es führt oft zu einer "Übertrocknung".

 

Unser Vorschlag/Kompromiss: Frottier wenn möglich zu ca. 3/4 bei niedriger Temperatur im Trockner mit anderen Wäscheteilen auf links trocknen. Bademäntel danach auf einem breiten Kleiderbügel an der Luft zu Ende trocknen. Damit das Frottier flauschig weich bleibt, nicht direkt an der Heizung oder in der Sonne trocknen.